
Geschichte: Bundesgartenschau
Spiel, Sport und Erholung - die Bundesgartenschau 1965
Der Park wurde mit der Zeit zu klein, und auch das Konzept schien veraltet. Um ein Volkspark zu bleiben, musste die Gruga neben der beschaulichen Naturbetrachtung auch die Möglichkeit zur aktiven Erholung anbieten. Das Zauberwort zur Umgestaltung lautete wieder einmal: Garten-Ausstellung. Der Entschluss zur "Bundesgartenschau 1965" leitete das bis dahin größte Bauunternehmen der Stadt Essen ein.
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Allein zur Erweiterung des Grugaparks auf die heutige Größe von insgesamt 70 ha mussten zwischen Lührmann- und Norbertstraße 600 Dauerkleingärten, die Stadtgärtnerei und eine Straße verlegt werden. Auf der dazu gewonnenen Fläche entstand der neue Sport- und Freizeitteil des Parks.
Bulldozer, Baukräne und Betonmischer verwandelten das alte Grugagelände ab 1962 in eine gigantische Baustelle. 9 Brücken wurden gebaut, 10.000 qm Wegefläche kamen hinzu, Gebäude wie der Musikpavillon, das Alexander von Humboldt-Haus und der Bienenlehrstand entstanden. Die Essener verfolgten das Geschehen mit gemischten Gefühlen: Altbekanntes wie der große Blumenanger oder das Hirschgehege musste weichen, Neues wie die Tummelwiese und der Lesepavillon kamen hinzu. Botanischer Garten und Gruga wuchsen nun endgültig zusammen: Anstelle des trennenden Waldtals wurde der Margarethensee angelegt. Trotz des verregneten Sommers besuchten über 5 Millionen Menschen die Bundesgartenschau









