Geschichte: Entstehungsgeschichte der Gruga (vor 1929)
Mücken, Müll und Sumpfgebiet
Wo heute Dahlien, Rosen und Rhododendren blühen, umschwirrten zu Beginn der 20er Jahre noch Mücken ein Brach- und Sumpfgebiet, auf dem kaum ein Baum wuchs. Das Gelände hinter den Ausstellungs-Hallen diente als Müllkippe, Baustoffgrube und landwirtschaftlich genutzte Fläche. Hier standen einstöckige Polizei-Baracken und Kruppsche Lagerräume für Kohl und Kartoffeln.
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Nordwestlich dieses Niemandslandes, nahe der Margarethenhöhe, eröffnete bereits Pfingsten 1927 der Botanische Garten. 500 Notstandsarbeiter schufen einen nach Pflanzenarten und Landschaften gegliederten Garten; er ist heute lebendiger Bestandteil des Grugaparks. Die eigentliche Idee, der die Essener "ihre" Gruga verdanken, ging von der Gemeinnützigen Ausstellungs-Gesellschaft aus, die Anfang der 20er Jahre kurz vor dem Bankrott stand. Die angrenzende Fläche sollte mit Hilfe einer gärtnerischen Fachausstellung umgestaltet werden, um so die Messen aufzuwerten. Gartenbau-Ausstellungen waren in den 20er Jahren nichts Ungewöhnliches, aber erstmals in Deutschland sollte eine derartige Veranstaltung als Volkspark erhalten bleiben.
Bis heute steht die Große RUhrländische GArtenbau-Ausstellung mit ihrer Kurzform Gruga für Erholung und Grün in der Großstadt.









