© H. Heger


Koniferenteil

Bei den Nadelgehölzen nahe des Alpinums handelt es sich um eine der größten Sammlungen Europas. Ursprünglich wurde sie 1927 als Akklimatisiationsgarten angelegt, um die Auswirkungen der durch die Industrialisierung schadstoffbelasteten Luft auf die dort angesiedelten Pflanzen untersuchen zu können.

Eine ganz eigene Atmosphäre verströmt dieser herb duftende Wald, in dem neben heimischen Koniferen auch Araukarien aus Chile, der eurasische Lebensbaum, Ginkos und Nuss-Eiben wachsen. Das milde Klima lässt auch Exoten wie die westamerikanische Küstensequoie, die Strandkiefer und eine der ältesten Sicheltannengruppen Nordrhein-Westfalens gedeihen.

Sogar ein lebendes Fossil, das chinesische Rotholz, ist zu bestaunen. Dieser Baum galt seit der Braunkohlezeit als ausgestorben und wurde erst in den 40er Jahren in China wieder entdeckt. Seine Auffindung wurde seinerzeit in Fachkreisen als Sensation gefeiert.

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