© M. Gülpen


Parkführung

... mit gärtnerisch-botanischen und zoologischen Themen

Dieses Angebot richtet sich an erwachsene Besucher. Hierbei wenden wir uns sowohl an touristische Besuchergruppen, als auch an alle anderen frei organisierten Gruppen. Den Teilnehmern wird der Grugapark mit seiner Vielfalt, den zahlreichen Angeboten und seiner Geschichte näher gebracht. Für Fachführungen wurde außerdem ein spezielles Themenspektrum entwickelt, das weiter unten auf dieser Seite vorgestellt wird. Ebenso können alle Themen aus dem Angebot gewählt werden. Wenn Sie darüber hinaus an einem speziellen Thema Interesse haben, können Sie uns gerne ansprechen.

Themen für gärtnerisch-botanische und zoologische Fachführungen

  • Allgemeine Parkführung: die Schönheiten des Parks
  • Nutzpflanzen aus dem tropischen Regenwald
  • Essbare Wildpflanzen - Wildkräuter zum Genießen
  • Grugapark - mit allen Sinnen erlebt
  • Blüten und Ihre Besucher
  • Heilpflanzen
  • Karnivoren - Fleischfressende Pflanzen
  • Gefiederte Musikanten - Vogelstimmen im Grugapark
  • Wilde Tiere in der Stadt
  • Eule, Papagei und Co.
  • Der igelfreundliche Garten
  • Fledermäuse - Jäger der Nacht
  • Schlafquartiere für Fledermäuse
  • Welt der Rosen
  • Bienenfleißig - Aus dem Leben der Honigbiene
  • Haustees - Welcher schmeckt uns am besten?

Allgemeine Parkführung: die Schönheiten des Parks
Der Grugapark ist ein Paradies für Gartenliebhaber. In Abhängigkeit von der Jahreszeit führen wir zu den aktuellen Blühereignissen. Zu jeder Jahreszeit bietet sich eine bunte und duftende Themenvielfalt an, zum Beispiel Frühlingsboten, Gehölze, Rhododendren, Kamelien, Rosen, mediterrane Pflanzen, Stauden, der Indian Summer im herbstlichen Waldtal, Orchideen oder Tropen und Wüsten.

Auch die Tierhaltung des Parks bietet eine Vielfalt von Angeboten - vom Kleintiergarten über den Tierhof bis hin zur großen Vogelfreifluganlage. Weiterhin ist die Geschichte des Parks Teil der Führung. Auf individuelle Interessen der Besucher gehen wir gerne ein.

Nutzpflanzen aus dem tropischen Regenwald

Aus tropischen Pflanzen werden zahlreiche Produkte für unseren Alltag hergestellt, aber (er)kennt man die dazugehörigen Pflanzen oder weiß welche Teile der Pflanzen genau verarbeitet wurden? Der Besuch bei den Multitalenten des Tropenhauses soll zeigen, dass Pflanzen wie z.B. Ananas & Kokosnuss nicht nur zum Essen da sind. Es darf aber auch probiert werden …

Essbare Wildpflanzen - Wildkräuter zum Genießen

Das Sammeln von Pflanzen war eine entscheidende Überlebenstechnik unserer Vorfahren. Sie haben noch über tausend der 12.000 mitteleuropäischen Pflanzenarten gegessen. Wir nutzen nur noch etwa 50 Arten, die hochkultiviert kaum noch etwas mit ihren wilden Verwandten zu tun haben. Wildpflanzen sind Ur-Lebensmittel, die Platz in unserem Speiseplan haben könnten. Bei einem Rundgang durch den Grugapark lassen sich viele dieser Pflanzen entdecken. Es werden Tipps zum richtigen Erntezeitpunkt, zu den verwendeten Pflanzenteilen und zur Zubereitung gegeben.

Grugapark - mit allen Sinnen erlebt

Der Mensch ist ein „Augenwesen“. Hier wird die Natur auch mit den anderen Sinnen erfasst. Pflanzen werden ertastet, der Duft wird intensiv wahrgenommen und der Geschmack getestet, wobei auch Pflanzen bzw. Pflanzenteile probiert werden, die üblicherweise nicht gegessen würden, wie z.B. Gänseblümchen, aber auch junge Tannentriebe. Aber es werden auch Antworten gegeben auf die Frage nach den ökologischen Faktoren, warum und wie Pflanzen duften, oder z.B. behaarte Blätter besitzen.

Blüten und ihre Besucher

Die Vielfalt der Blütenformen, -farben und -düfte ist enorm, denn die Geschmäcker sind verschieden. Kein Wunder, dass nicht alle Blüten von allen Bestäubern besucht werden. Oft trügt der Schein und nicht immer geht beim Bestäubungsvorgang alles mit rechten Dingen zu oder läuft mit fairen Mitteln ab. Einheimische und tropische Beispiele zeigen, wie spannend Bestäubung sein kann und wie „einfallsreich“ beide Seiten sind, wenn es um Fortpflanzung und Nahrungserwerb geht.

Heilpflanzen

Viele Wildpflanzen kann man auch als Heilpflanzen nutzen. Während der Führung werden Pflanzen vorgestellt, die das Immunsystem stärken und so den Organismus vor Krankheiten schützen, oder bei der Heilung unterstützen können. Um die Pflanzen im Hausgebrauch anwenden zu können, werden keine Giftpflanzen vorgestellt.

Karnivoren - Fleischfressende Pflanzen

Fleischfressende Pflanzen stoßen immer wieder auf großes Interesse. Im Rahmen dieser Fachführung ergibt sich die Möglichkeit, die Karnivoren-Sammlung unter fachkundiger Leitung zu besuchen. Es werden die verschiedenen Strategien erklärt, die die Pflanzen entwickelt haben, um Beutetiere zu fangen. Nicht zuletzt wird die interessante Frage geklärt, warum Pflanzen im Rahmen der Evolution eine derart ungewöhnliche Methode entwickelt haben, sich Nährstoffquellen zu erschließen.

Gefiederte Musikanten - Vogelstimmen im Grugapark

Wir laden ein zu einer Vogelstimmenexkursion zum Kennenlernen der häufigsten Vögel in Städten und Parks. Der Schwerpunkt der Führung liegt bei den einheimischen Singvögeln. Bei einem Rundgang durch den Park werden Gesang, Lebensraum und Verhalten näher erläutert. Bei schlechtem Wetter werden die Wasservögel intensiver in die Führung mit einbezogen. Auch für Familien mit Kindern ist die Führung von Interesse. Wer eines hat, sollte sein eigenes Fernglas mitbringen.

Wilde Tiere in der Stadt

In München kommen fünfmal mehr Schmetterlingsarten als auf dem umliegenden Land vor. Hamburg ist voll von Dachsen. Kassel ist die Waschbärenhauptstadt Deutschlands und in Berlin leben rund 8000 Wildschweine. Auch in Essen leben neben ca. 100 Füchsen auch Marder, Waschbären, Wildschweine und zahlreiche Rehe mitten in der Großstadt. Die Gründe, weshalb immer mehr Wildtiere die Stadt als Lebensraum wählen, sind leicht nachvollziehbar: reichlich Nahrung, unzählige Verstecke und geschützte Kinderstuben. Der Lebensraum „Stadt“ bietet den Tieren, im Gegensatz zu vielen „aufgeräumten“ Wälder und landwirtschaftlichen Monokulturen, unzählige Nischen, wie Grünflächen, Kleingärten, Parkanlagen, Friedhöfe und brachliegende Industrieflächen zum Überleben.

Eule, Papagei und Co.

Der Grugapark beherbergt ganz verschiedene Vogelarten aus den unterschiedlichsten Lebensräumen. Bei einem Sparziergang werden die einzelnen Anlagen besucht und mit den Tieren vor Augen fällt es leicht, Informationen über Biologie und Ökologie aufzunehmen. Die Eulen werden besucht und Anschauungsobjekte wie Gewölle und Federn gezeigt. Bei den exotischen Vögeln, wie Papageien und Beos wird auch die Frage geklärt, warum und wie sprechen verschiedene Vogelarten. Natürlich wird auch die Freifluganlage mit ihren Bewohnern besucht.

Der igelfreundliche Garten

Der Igel ist eines der bekanntesten Tiere unserer Gärten. Trotzdem ist der Bestand dieses liebenswerten Gartenbewohners aus vielen Gründen bedroht. Dazu gehört nicht nur der Autoverkehr. Mit nur geringem Aufwand kann man jedoch im eigenen Garten einiges für den Igelschutz tun. Wer hierzu bereit ist, wird hoffentlich belohnt durch einen Untermieter, der sich durch seine Aktivitäten im Garten als ausgesprochener Nützling erweist.

Fledermäuse - Jäger der Nacht

Leise fliegen die verschiedensten Fledermausarten durch die Lüfte der Nacht. Oft bemerken wir ihre Anwesenheit überhaupt nicht. Je nach Art besiedeln sie verschiedene Lebensräume und jagen in ihnen. Während der Fledermausführung werden mit Hilfe eines Ultraschall-Empfängers für Fledermaus-Rufe die in Gehölzbestand, Wiese und über dem Wasser vorkommenden Arten aufgespürt und hörbar gemacht. Für die späteren Stunden ist auch ein Nachtsichtgerät verfügbar. Vielfältige Fragen rund um diese faszinierende Tiergattung werden beantwortet. Termine für öffentliche Fledermaus-Führungen sind im Veranstaltungskalender zu finden (April bis September) ...

Schlafquartiere für Fledermäuse

Fledermäuse stehen unter Naturschutz. Wie kann man ihnen aktiv im eigenen Garten helfen ohne sie zu stören? Welche Wildpflanzenarten, die als Nahrungsgrundlage für Nachtfalter dienen, kann man im Garten ansiedeln? Welche Arten an Fledermauskästen gibt es? Was ist ein Sommer- und ein Winterquartier? Was ist eine Wochenstube? Jetzt erhalten Sie eine Antwort und viele interessante Tipps zum aktiven Fledermausschutz.

Welt der Rosen

Rosen gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen und sind an Vielfalt kaum zu übertreffen. Für jeden Gartenstil finden sich passende Rosen und die verschiedenen Rosengruppen bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten. Die Führung stellt alle Rosengruppen vor (Wildrosen, Englische Rosen, Kletterrosen, etc.) und einzelne Sorten werden näher erläutert. Die Teilnehmer erfahren alles über Pflege, Standort und Krankheiten. Ein weitere Schwerpunkt der Führung werden passende Begleitpflanzen der Rosen sein, die ein Rosenbeet noch schöner machen. Viele Rosensorten können auch in Kübeln gezogen werden, so dass auch Balkonbesitzer nicht auf Rosen verzichten müssen.

Bienenfleißig - Aus dem Leben der Honigbiene

Der Beobachtungsstock des Bienen-Lehrstandes in der Mustergartenanlage ist ein idealer Ausgangspunkt für die Erforschung des interessanten Soziallebens der Hausbienen. Hier lässt sich das Leben eines Bienenvolkes im Jahresablauf verfolgen. Unser Kursleiter führt in den komplexen Arbeitsalltag im Bienenstock ein, der nur mit einer exakt geregelten Arbeitsteilung funktioniert. Er ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen des Bienen-Lehrstandes und natürlich auch Kostproben des beliebten Grugapark-Honigs.

Haustees - Welcher schmeckt uns am besten?

Früher war es üblich, dass man die Kräuter für einen Teeaufguss selbst gesammelt hat. Jede Familie hatte ihr eigenes Rezept. Heute sammelt jeder seine „Gruga-Tee-Mischung“. Welche schmeckt uns am besten?

Kursgebühren

1,5 Stunden: 65,- Euro pro Gruppe bis 25 Personen zzgl. Parkeintritte

2 Stunden: 90,- Euro pro Gruppe bis 25 Personen zzgl. Parkeintritte

Preise am Wochenende und abends ab 18 Uhr:
75,- Euro für 1,5 Stunden und 100,- Euro für 2 Stunden zzgl. Parkeintritte.

Die Schule Natur ist Regionalzentrum im Landesnetzwerk Bildung für Nachhaltige Entwicklung Zukunft Lernen NRW.

Die Schule Natur ist BNE-zertifizierte Einrichtung.

Die Schule Natur wird gefördert vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW.

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